Für alle, die ihren Holzfußboden etwas länger genießen wollen biete ich an:

Vierfache Versiegelung:
1. Auftrag von 2 Schichten Grundierung mit dem Spachtel zum Schließen schmaler Fugen und zur Nivellierung von Unebenheiten - für einen flächigeren, helleren und homogeneren optischen Effekt als bei Direktauftrag von Lack.
2. Auftrag von 2 Schichten hoch abriebfestem 2 Komponentenlack mit der Rolle - je nach Wunsch mit lösungsmittelfreiem oder lösungsmittelhaltigem Material, wobei ich darauf hinweisen muss, dass letzteres haltbarer ist und die Maserung des Holzes besser hervorhebt.

Auch offenporige Versiegelungen (Öl und Wachs) müssen nicht empfindlich sein. Hier biete ich an: Einmal ölen und wachsen und am nächsten Tag noch einmal ölen, wachsen und polieren und als besonderen Service nach völliger Durchtrocknung des Holzes (ca. 1 Woche) als Erstpflege noch ein drittes Mal wachsen und polieren. Je nach Wunsch mit Naturölen (Pflanzenölen) oder synthetischen Ölen und Wachsen, wobei ich auch hier darauf hinweisen muss, dass letztere tiefer in das Holz eindringen, die Oberfläche besser schützen und sich nicht nach einiger Zeit verfärben.

Nach Ausführung der Arbeiten erhalten sie eine ausführliche Produktinformation und Pflegeanleitung für die verwendeten Versiegelungen. Auf Wunsch kann ich die, auf die Versiegelung abgestimmten Pflegemittel für Sie bereitstellen.

Ohne Versiegelung
Viele Kunden würden ihren Dielen- oder Parkettboden lieber selbst schleifen, schrecken aber vor dem vielen Staub und Lärm zurück. Sie können jedoch trotzdem sehr viel Geld sparen, wenn Sie Ihren Boden zumindest selbst versiegeln. Ich schleife ihn dann zu einem um etwa 2-3 € verminderten Preis, und stelle die gewünschten Lacke oder Öle für Sie bereit. Überschüssiges Material brauchen Sie nicht zu bezahlen, sondern wird selbstverständlich wieder abgeholt.

Fugen
Zwischen Altbaudielen- u. Parkettstäben, die oft schon 100 Jahre oder länger liegen, bilden sich in der Regel relativ große Fugen (0,5cm oder mehr) durch Wasserverlust des Holzes. Vom Füllen dieser Fugen mit Holzkitt ist unbedingt abzuraten, da sich die einzelnen genagelten Dielen und Parkettstäbe beim Begehen gegeneinander bewegen, die Füllung wieder herausbrechen und dabei noch die Versiegelung abblättern würde. Auch so genannte elastische Füllmassen wie Fugenacryl werden nach einiger Zeit hart und halten der hohen Belastung nicht stand. Auch das Auskratzen der Fugen ist nicht sinnvoll, da sie sich nach einiger Zeit ohnehin wieder mit Staub und Sand füllen würden. Durch das zweimalige Spachteln pastöser Grundierung mit hohem Füllvermögen schließen sich die meisten Fugen jedoch so gut, dass nur noch die ganz breiten Fugen (über 0,5 cm) offen bleiben. Diese lassen sich am zuverlässigsten durch das Einleimen von Holzstreifen vor dem Schleifen schließen.